Pula ist eine Hafenstadt mit einem römischen Amphitheater, das größer ist, als der Ort drumherum vermuten lässt. Das Wesentliche sehen Sie an einem Tag — wenn Sie die Reihenfolge einhalten und den Nachmittag nicht in die pralle Sonne legen.
Beginnen Sie an der Arena
Das Amphitheater steht am Rand des Zentrums und ist von außen fast so beeindruckend wie von innen: Die Außenmauer steht in voller Höhe, was auf sehr wenige römische Arenen zutrifft. Gehen Sie früh — nicht nur wegen der Menge, sondern weil es drinnen kaum Schatten gibt.
Das Forum und der Augustustempel
Von der Arena sind es eine Viertelstunde zu Fuß bis zum Forum, dem alten Marktplatz, der noch immer das Herz der Stadt ist. An der Stirnseite steht der Augustustempel, klein und hell, daneben das Rathaus, das im Mittelalter daran gebaut wurde. Die Terrassen am Platz sind ein guter erster Halt.
Durch die Altstadt hinauf
Die Gassen zwischen Forum und Hügel steigen langsam zum Kastell an, mit Blick über den Hafen. Unterwegs kommen Sie am Sergierbogen vorbei, einem römischen Triumphbogen, der heute mitten in einer Einkaufsstraße steht. Dieser Kontrast ist typisch für Pula: Das Antike liegt hier nicht in einem Park, es steht einfach zwischen den Häusern.
Wo Sie aus der Sonne kommen
Unter der Stadt verläuft ein Tunnelsystem aus dem Ersten Weltkrieg, angelegt als Schutzraum. Es ist kühl, kurz und an einem heißen Nachmittag eine Erlösung — auch für Kinder, die genug von der Hitze haben.

Wo Sie wohnen können
Villa Karla
Wann Sie fahren sollten
Außerhalb von Juli und August reicht ein voller Tag bequem, und Sie haben die Stadt weitgehend für sich. In der Hochsaison lohnt es sich, früh aufzubrechen und mittags drinnen oder unter der Erde zu sein.