Das Gelände zwischen Labin und dem Meer fällt auf vier Kilometern 300 Meter ab. Diese eine Tatsache prägt jeden Spaziergang und jede Fahrt hier: nichts ist flach, alles hat eine Aussicht, und man wird entweder bergauf gehen oder bremsen.
Der Küstenpfad
Ein Pfad verläuft entlang der Küstenlinie durch den Kiefernwald über den Buchten von Rabac und verbindet eine Bucht mit der nächsten. Er ist meist eben, meist schattig und meist unbefestigt. Morgens ist es der beste Spaziergang in der Gegend: auf der einen Seite das Meer, auf der anderen der Duft von heißem Kiefernholz, und Zugang zu Buchten, die man mit dem Auto nicht erreichen kann.
Tragen Sie richtige Schuhe. Der Untergrund ist teilweise lockerer Kalkstein und an Stellen, wo Tausende von Füßen vorbei sind, poliert.

Die alte Route zwischen Labin und Rabac
Vor der Straße gingen Bergleute zwischen der Stadt und der Küste. Der Pfad ist immer noch da, markiert, und steigt gleichmäßig durch Wald vom Meeresspiegel bis zur Mauer der alten Stadt. Eine bis eineinviertel Stunden bergauf, deutlich weniger bergab, und fast die ganze Strecke schattig.
Machen Sie es am Nachmittag bergab, wenn Sie eine Möglichkeit haben, nach oben zu kommen, oder früh morgens bergauf, bevor die Hitze kommt. Es am Nachmittag um zwei Uhr im August bergauf zu machen, ist eine Entscheidung, die Menschen nur einmal treffen.
Wie das Fahren ist
Waldwege und alte Servicestraßen verteilen sich über den Grat hinter Labin und verbinden sich. Der Untergrund ist Kalksteinschotter und verdichtete Erde, mit felsigen Abschnitten, wo der Regen das Feinmaterial weggespült hat. Es ist technisch anspruchsvoll genug, um interessant zu sein, und selten gefährlich — das ist kein Alpenfahren.
Die Anstiege sind der Sinn. Es gibt wenig Rollgelände; man gewinnt Höhe oder verliert sie. Ein Hardtail reicht aus. Nehmen Sie mehr Wasser mit, als Sie denken, denn es gibt keine Möglichkeit, sich aufzufüllen, sobald Sie auf dem Grat sind.

Wo Sie wohnen können
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Wann man fahren und gehen sollte
April bis früher Juni und Mitte September bis Oktober. In diesen Monaten ist die Temperatur gut für eine lange Steigung, der Boden ist trocken und die Wege sind leer. Juli und August sind nur für frühe Morgen — um sieben Uhr raus, um zehn Uhr zurück — oder für den schattigen Küstenpfad.
Winterfahren ist hier wirklich gut. Es gefriert selten in dieser Höhe, die Wege entwässern schnell, und Sie haben den Grat für sich allein. Was man im Winter bekommt, ist die Bura, der Nordostwind, der stark genug sein kann, um einen exponierten Grat unangenehm zu machen. Überprüfen Sie die Vorhersage auf Wind statt auf Regen.
Praktische Hinweise
Wege sind mit den standardmäßigen kroatischen rot-weißen Markierungen gekennzeichnet, aber die Beschilderung wird weiter entfernt von den Hauptstrecken spärlicher; tragen Sie eine Karte auf Ihrem Telefon mit sich und laden Sie sie offline herunter, da der Empfang in den Tälern lückenhaft ist.
Zecken sind von Frühling bis Herbst im Unterholz vorhanden. Überprüfen Sie sich nach dem Fahren durch langes Gras. Das ist hier eine Routinevorsorge, keine Alarmsache.


